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Sympathisch-pfiffiges Exterieur, freundlich-angenehmes Interieur
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Trotz der mit dem Clio vergleichbaren Außenlänge von nur 3.792 Millimetern offeriert der freundlich und einladende Modus einen erstaunlich großen Innenraum und überrascht durch sein einzigartiges Raumgefühl. Der neue Kompakte bildet damit die aktuelle Quintessenz der Renault Kompetenz in puncto Raumkonzept, Komfort und Lebensqualität an Bord. Zwei Glasdachvarianten lassen viel Licht in den Innenraum und sorgen - ähnlich wie beim Scénic - für ein ausgesprochenes Wohtfühlambiente. Am Mégane orientiert sich der sympathische Newcomer mit seiner Vielfalt an individuellen Fahrzeugversionen: Der Modus bietet eine breite Auswahl an DesignIinien, Ausstattungsniveaus und Motorisierungen.
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Charaktervoll und eigenständig
Das Exterieur des Modus prägt die moderne, freche Fahrzeugfront mit eleganten, vertikalen Scheinwerfern. Die weit heruntergezogene Frontscheibe, die harmonisch in die Frontansicht integrierte Motorhaube und die prägnant modellierten, fließend in die A-Säule übergehenden Kotflügel unterstreichen die dynamische Linienführung. Außenspiegel., Türgriffe und die weit außen platzierten Rücklichter gliedern sich harmonisch in die moderne Formensprache des Modus ein.
Bündig mit der Karosserie abschließende 15 bzw. 16-Zoll-Räder und markante Radhäuser verleihen dem Fahrzeug einen robusten Auftritt. Der lange Radstand (2.482 Millimeter) betont die Dynamik des Modus und sorgt für mehr Platz im Innenraum sowie für einen bequemen Ein- und Ausstieg. Renaultypisch ist auch der prominent auf dem Mittelsteg des KühlergrilIs platzierte Rhombus. Die moderne Heckpartie setzt mit dem groß dimensionierten Renault Logo, das direkt mit dem Modellnamen verbunden ist, eigenständige Akzente.
Zeitloses Interieur zum Wohlfühlen
Im Innenraum des Modus wird Wohlfühlen groß geschrieben. Zum ausgeprägten Komfortgefühl und zum ansprechenden Ambiente tragen vor allem die hochwertigen Oberflächen, die stilsicher aufeinander abgestimmten Farben sowie die hohe Passgenauigkeit der Bauteile bei. Den freundlichen, einladenden Charakter unterstreicht auch die wellenförmige Signatur Modus, welche die Türschwellen und je nach Design-Linie auch die Sitzbezüge ziert. Die gleichermaßen für Fahrer und Mitreisende konzipierte Armaturentafel. hebt sich mit ihrer elegantschlichten Linienführung deutlich vom üblichen Stil konventioneller Kleinwagen ab. Die sanften Rundungen unterstreichen das freundliche Innenraumambiente. Die schlicht und diskret gestalteten Instrumente sind mittig - für alte Insassen gut sichtbar - unter einer Blende platziert.
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Dank der weit nach außen verlegten A-Säulen, der tief nach unten gezogenen Frontscheibe und des optionalen Panorama-Dachs erreicht die Fensterfläche im Modus eine Gesamtgröße von bis zu 3,56 Quadratmetern. Als Folge profitieren die Passagiere von einem lichtdurchfluteten Innenraum und einem einzigartigen Raumgefühl. In dieser Hinsicht steht der Renault Modus seinem großen Bruder Scénic in nichts nach.
Das elektrische Schiebedach des Modus orientiert sich am Mégane. Es besteht aus zwei bündig abschließenden Glaselementen: einem mobilen Segment vorn und einem fest eingesetzten Teil hinten. Das Dach lässt sich über eine Impulssteuerung per Drehknopf bequem öffnen und schließen und verfügt serienmäßig über einen Einklemmschutz. Es kann zu einem Drittel, zu zwei Dritteln oder vollständig - 500 Millimeter weit - geöffnet werden. Beim Material handelt es sich um dasselbe UV-Schutzglas mit hohem Dämmfaktor, das bereits beim Mégane zum Einsatz kommt und nur einen kleinen Teil der aufheizenden Infrarot-Strahlung durchlässt (“Venus 40", vier Millimeter dick, komplett eingefärbt). Mit zwei Sonnenjalousien lässt sich das Dach zudem vollkommen abdunkeln. Dank eines versenkbaren Windabweisers bleibt der Geräuschkomfort immer ausgezeichnet.
Alternativ zum automatischen Schiebedach bietet der Modus ein neuartiges manuell zu betätigendes Dach. Damit auch mit dieser Konstruktion Spritztouren unter freiem Himmel möglich sind, haben die Konstrukteure eine ausgeklügelte Lösung gefunden: Die beiden bündig abschließenden Dachelemente lassen sich nicht nur ein wenig öffnen, sondern auch vollkommen herausnehmen. Die beiden Glassegmente finden bequem in einer Tasche auf der Rückseite der Rückbank Platz.
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Fünf Designlinien "à ta carte"
Um den unterschiedlichsten Kundenwünschen zu entsprechen, verfügt der Modus über eine breit gefächerte Modellpalette. Nach dem Prinzip des Autos “à La carte” kann der Kunde zwischen vier Designlinien (Authentique, Expression, Dynamique und Privilége) wählen. Ab 2005 ist zusätzlich die Top-Version Initiale erhältlich. Die Designlinie lässt sich mit unterschiedlichen Ausstattungsniveaus und Antriebseinheiten kombinieren.
Authentique ist zeitgemäß schlicht gehalten. Der bestimmende Innenraumton ist "Tropique Clair". Die Mittelkonsole in “Carbon dunkel” setzt aparte Akzente. Für die Sitzbezüge wählten die Designer geometrische Motive. Die äußere Optik prägen 15-Zoll-Räder mit spezifischen Radabdeckungen und komplett eingefärbte, auf die Stoßfänger abgestimmte Seitenschutzleisten (vier verschiedene Farbtöne, je nach gewählter Karosseriefarbe).
Bei der spritzigen Designlinie Expression kann der Kunde für Sitzbezüge und Mittelkonsole zwischen Rot und Blau wählen. Die Türinnenseiten sind großzügig mit Stoff bezogen. Äußere Merkmale sind Stoßfänger und Außenspiegel in Wagenfarbe sowie Carbon-farbene Schutzleisten.
Die charaktervolle Designlinie Dynamique ist geprägt von vornehmlich dunklen Gestaltungselementen und intensiven Farben. Besondere Akzente setzen die Sitzbezüge in "Regato Carbone” sowie das Lenkrad und der Schalthebel in anthrazitfarbenem Leder. Dynamique kombiniert auf ansprechende Weise den dominierenden Innenraumton “Tropique Clair" mit einer Schalthebeleinfassung, einem Handbremsknopf, einer zentralen Armaturentafel-Blende und Türöffnern im Look von satiniertem Aluminium.
Privilége strahlt vornehme Eleganz aus. Helle Farben bestimmen das Interieur. Der hellbeige Farbton der Sitzbezüge setzt sich über die Mittelkonsole bis hin zum CD-Radio fort. Die hochwertige Ausführung von Armaturentafel und Türverkleidungen unterstreicht den eleganten Auftritt.
Die exklusive Version Initiale prägen hellbeige Lederbezüge auf Sitzen und Lenkrad. Die eleganten, haptisch besonders angenehmen Holzeinlagen sind in einem perlmutt-goldenen Farbton gehalten. Von außen ist der Modus Initiale an serienmäßigen 16-Zoll-Leichtmetallfelgen zu erkennen.
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Bis ins Detail durchdachtes Fahrzeugkonzept
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Der Renault Modus steckt voller innovativer Lösungen und bietet einen Komfort und eine Benutzerfreundlichkeit, die bisher nur aus höheren Segmenten bekannt sind. Beispielsweise verfügt der Modus als erster Vertreter seiner Klasse über eine "Triptic" genannte, vor und zurück schiebbare Rückbank, eine zweigeteitte Heckklappe mit doppelter Öffnungsrichtung und einen neuartigen Fahrradträger.
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Innovative Ausstattungsfeatures
Mit dem Modus dokumentiert Renault einmal mehr sein umfassendes Know-how in Sachen Innenraumgestaltung und Komfort. Trotz einer Länge von nur 3.792 Millimetern, vergleichbar mit derjenigen konventioneller Kleinwagen, hat der Modus beim Raumangebot die Nase deutlich vorn. Die Kopffreiheit erreicht mit 88 Millimetern vorn und 46 Millimetern hinten Bestwerte. Auf der Rückbank beträgt die Kniefreiheit 235 Millimeter und die Innenraumbreite 1.345 Millimeter. Der Modus ist aber nicht nur kompakt und geräumig: Das intelligente One-Box-Design, die Karosseriehöhe von 1.589 Millimetern, die schmalen B-SäuLen und die breiten Einstiegsöffnungen gewährleisten auch einen überaus bequemen Zugang.
Zudem ist der Modus noch variabler als der in dieser Disziplin bereits vorbildliche Twingo. Wichtigste Neuheit ist die "Triptic” genannte verschiebbare Rückbank mit ein- und ausklappbarem mittleren Sitz. Die für zwei bzw. drei Passagiere konzipierte und mit drei Kopfstützen ausgestattete Bank lässt sich in der Länge um 170 Millimeter verrücken und in vier verschiedenen Positionen fixieren. In zweisitziger Konfiguration kann die Bank in alten vier Stufen festgemacht werden; in der dreisitzigen Form sind zwei Positionen möglich. Im Handumdrehen Lässt sich die zweisitzige Anordnung in eine Sitzbank für drei Personen umwandeln. Dazu schiebt man zunächst die beiden SitzfLächen mittels eines rechts unter der Bank angebrachten Hebels seitlich nach außen; nach Umklappen des mittleren Kissens entsteht eine Rückbank mit drei vollwertigen Sitzen.
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Die beiden äußeren Kopfstützen sind breiter als die zentrale Kopfstütze. Sie sorgen in jeder Sitzbankkonfiguration für maximalen Komfort und optimalen Schutz. Ebenfalls sehr praktisch: Die Rückbank ist vollständig oder im Verhältnis 2/3 zu 1/3 geteilt umklappbar und macht hierdurch den Innenraum des Modus noch variabler.
Ein weiteres Novum in dieser Fahrzeugklasse ist die horizontal zweigeteitte Heckklappe. Dank dieser Lösung haben den Kunden die Wahl, ob sie, je nach Platzverhältnissen und Größe des Ladeguts den Kofferraum vollständig oder nur teilweise öffnen wollen. Wird nur die untere Hälfte der Hecktür nach unten geklappt, ist es beispielsweise kein Problem mehr, auch in engen Parklücken bequem an den Gepäckraum zu gelangen.
In die aus in Wagenfarbe lackiertem Polypropylen gefertigte untere Heckklappenhälfte ist ein Aufsatz montiert, der das Be- und Entladen erleichtert. Die Klappe gibt eine Ladeöffnung mit einer Breite von 705 Millimetern und einer Höhe von 262 Millimetern frei. Der Öffnungswinkel beträgt 52 Grad.
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Eigens für den Modus entwickelte Renault zudem einen “Velofix" genannten, völlig neuartigen Fahrradträger. Er lässt sich kinderleicht am Heck auf- und abmontieren und findet - unabhängig von der Position der Rückbank - zusammengeklappt bequem im Kofferraum Platz. Für die Montage müssen die Befestigungselemente des Fahrradträgers lediglich in spezielle Aufnahmerohre am Fahrzeug gesteckt werden. Das innovative System ermöglicht den Transport von zwei Erwachsenenfahrrädern mit einem Gesamtgewicht von bis zu 30 Kilogramm. Die untere Heckklappe lässt sich auch mit montiertem Fahrradträger aufklappen, so dass der Zugang zum Kofferraum weiterhin möglich ist. Ferner gewährleistet das System eine hohe Diebstahlsicherheit.
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Die intelligente Konzeption des Modus zeigt sich vor allem bei Detaillösungen wie beispielsweise der problemlosen Handhabung des Ersatzrads. Um den Raum optimal zu nutzen, ist dieses unter dem Heck platziert. Dort ist es auf eine Schutzplatte montiert, die über eine Achse mit dem Haltemechanismus am Unterboden verbunden ist. Die Entriegetung erfolgt über eine Mutter. Um diese zu Lösen, muss Lediglich ein Griff nach unten gedrückt werden. Entlang eines Seils aus rostfreiem Stahl gleiten Rad und Platte dann durch ihr Gewicht nach unten. Ist es am Boden angelangt, lässt es sich mit der Schutzplatte unter dem Heck hervorziehen, ohne die Reifenflanke zu beschädigen. Nach dem Radwechsel befestigt man das ausgetauschte Rad wiederum am Unterboden. Dazu legt man es zunächst auf die Schutzplatte, hängt das Seil ein, schiebt alles unter das Auto und zieht Rad und Platte mit dem Griff nach oben.
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Komfortfeatures wie in den gehobenen Fahrzeugsegmenten
Der Renault Modus besitzt eine Armaturentafel mit neuartiger Bedieneinheit, die bereits vom neuen Mégane bekannt ist. Eine Neuheit im Kleinwagensegment ist das zentrale Display, auf dem sich alle wichtigen Daten, Warnhinweise und Informationen des Bordcomputers optimal ablesen Lassen. Anstelle von Leuchtsymbolen geben kurze Textinformationen Auskunft. Die mittig platzierte Armaturentafel ermöglicht nicht nur dem Fahrer, sondern auch dem Beifahrer und den Passagieren, alle Informationen auf einen Blick abzulesen.
Ferner verfügt der Modus über die Carminat-Navigationshilfe mit einem Matrix-Display, das im oberen Bereich der Armaturentafel untergebracht ist. Per Dreh-Regler gibt der Fahrer den gewünschten Zielort ein. Auf dem Display weisen Pfeilsymbole vor Kreuzungen und Kreisverkehren unmissverständlich den richtigen Weg. Gleichzeitig sagt eine Computerstimme die Richtung an. Neben der präzisen Ortsangabe informiert das System über die verbleibende Fahrstrecke und die voraussichtliche Ankunftszeit. Über die Carminat-Navigationshilfe Lassen sich auch Radio und CD-Player bedienen.
Der Modus ist darüber hinaus mit einer Freisprecheinrichtung ausgestattet. Diese umfasst eine Funktion, die für dieses Segment eine Premiere darstellt: Der Fahrer kann das Telefon in einen Haltemodus schalten und somit einen geeigneten Zeitpunkt zum Telefonieren abwarten. Die Person am anderen Ende hört in der Zwischenzeit eine Sprachnachricht, dass sein Gesprächspartner das Telefonat fortsetzt, sobald die Verkehrssituation dies zulässt. Informationen wie Telefonverzeichnisse oder SMS-Nachrichten zeigt das System an zentraler Stelle an, so dass der Blick des Fahrers nicht zu weit von der Fahrbahn abschweift. Telefonfunktionen wie Annahme, Beenden oder Lautstärke werden über den Bedienungssatelit am Lenkrad oder über die Spracherkennung gesteuert. Eine sichere Arretierung verhindert, dass das Telefon bei einer Kollision aus seiner Halterung geschleudert wird. Ein weiteres Komfortelement aus gehobenen Fahrzeugklassen ist das Beleuchtungssystem mit "Follow me home" Funktion, das die Scheinwerfer zeitverzögert bis zu zwei Minuten nach dem Schließen der Türen angeschaltet lässt.
Bei der Fahrerposition orientiert sich der Modus ebenfalls am neuen Scénic und bietet eine ausgezeichnete Synthese aus komfortabler limousinentypischer Sitzposition und Van-ähnlicher Rundumsicht. Das in der Höhe verstellbare Lenkrad ist ergonomisch besonders günstig positioniert. Die mit verdichtetem Schaumstoff gepolsterten Sitze bieten einen guten Seitenhalt und vermitteln dem Fahrer ein Gefühl der Sicherheit. Für zusätzlichen Komfort sorgt eine Fußstütze. Der in den meisten Märkten ab der Basisversion höhenverstellbare Fahrersitz ermöglicht Personen jeglicher Statur, problemlos die optimale Sitzposition zu finden.
Je nach Designlinie bietet der Beifahrersitz eine neuartige Staumöglichkeit: Ein Teil der Sitzfläche ist mobil und ermöglicht den Zugang zu einem Staufach. Die RückenLehne lässt sich nach vorne klappen und erleichtert den Transport von Langen, sperrigen Gegenständen. Darüber hinaus ist jeder kleinste Freiraum optimal für Staumöglichkeiten genutzt: Ablagen finden sich in den Türverkleidungen vorne und hinten sowie im Bereich der Handbremse. Zusätzlich verfügen manche Designlinien vorn im Fahrzeugboden über Staufächer. Die kompakte Bauweise des Klimasystems schuf zusätzlichen Platz für das Handschuhfach, das in manchen Ausstattungsversionen gekühlt ist. Ein weiteres Fach befindet sich vor dem Fahrer auf der Oberseite der Armaturentafel. Das Kofferraumvolumen beträgt 198 Liter bei zurückgeschobener Rückbank. Ist die Rückbank vollkommen nach vorne geschoben, fasst der Kofferraum 274 Liter.
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Für gesteigerten Komfort sorgt optional eine Vielzahl an Sonnenjalousien. Mit einem Sonnenrollo lässt sich die Heckscheibe verdecken. Für die hinteren Seitentüren sind integrierte Sonnenschützer erhältlich. Dabei handelt es sich um Doppel-Jalousien für den vorderen, versenkbaren und den hinteren, fest stehenden Teil der Seitenscheibe. Eine abnehmbare Frontscheiben-Jalousie schützt den Innenraum des parkenden Wagens wirksam vor Sonneneinstrahlung. Sie Lässt sich während der Fahrt in einem zusätzlichen, optionalen Schubfach unter dem Beifahrersitz verstauen.
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Dynamik und viel Sicherheit
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Der Modus ist ausgesprochen vielseitig und nicht nur in der Stadt, sondern auch auf Landstraßen und Autobahnen in seinem Element. Er basiert auf der gemeinsam mit dem Allianzpartner Nissan entwickelten B-Plattform, sein Fahrwerk ist vom neuen Mégane abgeleitet. Auch beim Geräuschkomfort profitiert der Modus von den Innovationen seines größeren Bruders. Dazu tragen auch die Antriebseinheiten bei, die zusätzlich durch die Renault-typische Sparsamkeit und Leistungsstärke überzeugen.
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Fahrdynamik und Geräuschkomfort à la Mégane
Das Fahrwerk des Modus zeichnet sich durch hohe Richtungsstabilität aus. Darüber hinaus filtert es effektiv unerwünschte Schwingungen und erhöht damit den Geräuschkomfort. Die Vorderachse basiert auf dem McPherson-Prinzip. Der untere Querlenker sorgt dafür, dass die einwirkenden Längskräfte von den Querkräften entkoppelt werden. Diese Lösung verknüpft optimale Fahrstabilität mit höherem Fahrkomfort. Der gedämpfte Achstragrahmen verringert wirksam die Übertragung von Vibrationen in den Fahrgastraum, was den Fahrkomfort weiter verbessert. Der Modus ist neben dem Nissan Micra das einzige Fahrzeug im Kleinwagensegment, das mit einem solchen Tragrahmen ausgestattet ist.
Die Hinterachse mit programmiertem Kraftfluss stammt ebenfalls aus dem neuen Mégane. Sie ist als Verbundlenkerkonstruktion mit Schraubenfedern, vertikalen Stoßdämpfern und Querstabitisator ausgelegt. Bei der Dämpferabstimmung erzielten die Renault- Fahrwerksspezialisten einen optimalen Kompromiss zwischen Dynamik und Komfort. Die elastisch-kinematischen Elemente an Vorder- und Hinterachse sind so konzipiert, dass sie äußere Störeinflüsse wirkungsvoll schlucken und damit wesentlich zum hohen Komfort beitragen. Der Modus ist serienmäßig mit einer weiterentwickelten elektrischen Servolenkung ausgestattet, die dem Fahrzeug eine hohe Lenkpräzision und einen Wendekreis von nur 9,90 Metern verleiht.
Die Architektur des Modus profitiert von dem Know-how, das Renault mit dem neuen Mégane erwarb. Ein besonderer Entwicktungsschwerpunkt lag auf dem Unterboden. Ziel der Ingenieure war es, den Insassen einen Geräuschkomfort auf höchstem Niveau zu bieten. Um Vibrationen wirkungsvoll zu dämpfen, versteiften die Entwickler gezielt die Karosseriestruktur im Bereich der Aufnahmen von Motor- und Fahrwerkselementen. Zwei zusätzliche Querträger am Übergang zwischen Vorderbau und Fahrgastzelle dämmen störende Resonanzen. Die vorderen Längsträger gehen in den Stirnwand-Querträger über, der mit den A-Säulen verbunden ist. Die Stabilität der Fahrgastzelle erhöhten die Renault Entwickler ebenfalls durch zusätzliche Traversen.
Bei den Antriebsgruppen verwirklichte Renault verschiedene innovative Lösungen. So kommen beispielsweise weichere Motorhalterungen und ein zusätzlicher Lagerblock auf der rechten Seite der Kraftübertragung zum Einsatz. Die Seilzüge für die Schaltung anstelle eines Gestänges neutralisieren Schwingungen des Antriebsstrangs und verhindern unangenehme Schlagbewegungen des Schalthebels. Mit diesen Neuerungen positioniert sich der Modus in puncto Geräuschkomfort in der Spitzengruppe seines Segments.
Antriebseinheiten unterstreichen den vielseitigen Charakter
Ein reichhaltiges Motoren- und Getriebeangebot verhilft dem Modus zu hohen dynamischen Qualitäten. Die Palette an Benzinmotoren setzt sich beim Verkaufsstart aus drei Triebwerken mit 16 Ventilen zusammen: 1.2 16V mit 55 kW/75 PS, 1.4 16V mit 72 kW/98 PS und 1.6 16V mit 82 kW/112 PS. Der Letztere ist mit einer verstellbaren Einlassnockenwelle ausgestattet, die ein Höchstmaß an Fahrvergnügen bei niedrigem Verbrauch garantiert. Alle Motoren verfügen über ein elektronisches Gaspedal, was eine noch präzisere Motorsteuerung ermöglicht. Die Motoren 1.2 16V und 1.6 16V entsprechen der Schadstoffarm Euro 4 (der 1.4 16V entspricht Euro 3) und sind daher in Ländern wie Deutschland befristet von der Kfz-Steuer befreit. Weiterhin sind sie mit dem Diagnosesystem “On Board Diagnostic" ausgestattet, das die Wirksamkeit der Abgasreinigung permanent überwacht. Für bestimmte Märkte wird auch eine 65 kW/88 PS starke Version des 1.6 16V nach Euro 4 angeboten. Das Angebot an Dieselmotoren setzt sich anfangs aus den beiden 1.5 dCi-Varianten mit 48 kW/65 PS und 60 kW/82 PS zusammen, die später durch zwei Euro 4-Versionen (50 kW/68 PS und 63 kW/86 PS) ergänzt werden.
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1.2 16V
Bei einem Hubraum von 1.149 cm³ entwickelt der 1.2 16V der neuen Generation bei 5.500 1/min eine Leistung von 55 kW/75 PS. Sein maximales Drehmoment von 105 Nm erreicht er bei 4.250 1/min. Auch wenn die Leistungswerte gegenüber dem Vorgängertriebwerk unverändert geblieben sind, so ist der neue Motor spritziger und sparsamer.
Die Entwicktungsingenieure überarbeiteten insbesondere den Zylinderkopf, um die Füllung bei niedrigen Drehzahlen zu optimieren: Der in den Motor integrierte Luftfilter hat nun ein größeres Volumen (sechs Liter anstatt 5,5). Zusätzlich erhielt das Triebwerk eine neu dimensionierte elektronisch gesteuerte Drosselklappe. Die oben liegende Nockenwelle steuert rollengelagerte Kipphebel an, ein verringerter Ventilhub sorgt für optimierte Einlasszeiten. Durch diese Modifikationen senkten die Entwickler die Leerlaufdrehzahl von 750 1/min auf 650 1/min, was im Stadtverkehr Verbrauchseinsparungen von zwei bis drei Prozent bedeutet. Der 1.2 16V ist der erste Renault Serienmotor, der eine so niedrige Leerlaufdrehzahl erreicht. Ebenfalls optimiert präsentiert sich der Drehmomentverlauf. Im unteren Drehzahlbereich um 1.500 1/min gewannen die Ingenieure rund vier Nm. Der Basisbenziner verleiht dem Modus schon bei niedrigen Umdrehungen ein ausgezeichnetes Durchzugsvermögen. Der Kraftstoffverbrauch liegt bei 6 l/100 km (Gesamtwert nach 99/100/EG), der C02-Ausstoß bei 145 g/km. Dank der neuen Katalysatorarchitektur mit zwei Kammern (0,4 + ein Liter) erfüllt diese Motorisierung die Schadstoffnorm Euro 4.
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1.4 16V
Bei der Einführung im Jahr 1999 konnte der 1.4 16V sofort durch seine Spritzigkeit und seine Leistungsentwicklung überzeugen. Mit einer Leistung von 72 kW/98 PS bei 5.700 1/min und einem Hubraum von 1.390 cm³ bietet er Fahrvergnügen pur.
Sein maximales Drehmoment von 127 Nm erreicht er bei 4.250 1/min. Über einen breiten Drehzahlbereich von 2.000 bis 5.750 1/min stehen 90 Prozent des Höchstdrehmoments zur Verfügung. Der 1.4 16V ist nicht nur dynamisch, sondern auch sparsam: Er verbraucht lediglich 6,7 L/100 km (Gesamtwert nach 99/100/EG). Der C02-Ausstoß beträgt 161 g/km. Im Modus hat dieser Motor eine besonders große Verbindungsfläche zum Getriebe, was bei hohen Drehzahlen die Brummtendenzen verringert und somit den Geräuschkomfort verbessert.
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1.6 16V
Der Motor 1.6 16V aus dem neuen Mégane entwickelt 82 kW/112 PS bei 6.000 1/min und ein maximales Drehmoment von 151 Nm bei 4.250 1/min. Der 1.6 16V ist mit einer verstellbaren Einlassnockenwelle ausgestattet, die in einem Bereich von 45° des Kurbelwinkels arbeitet. Die Verstellung erfolgt stufenlos und optimiert Leistung, Verbrauch und Laufruhe in allen Fahrzuständen, insbesondere im Leerlauf, was sich im Stadtverkehr positiv bemerkbar macht. 90 Prozent des maximalen Drehmoments sind zwischen 2.000 und 5.750 1/min abrufbar. Der 16-Ventiter mit variabler Ventilsteuerung überzeugt durch eine dynamische und komfortable Charakteristik mit sehr Linearer Leistungsentwicklung ohne Löcher bei niedrigen oder mittleren Drehzahlen. Damit der Motor im Modus die Schadstoffnorm Euro 4 erfüllt erhielt er einen neuen Katalysator mit höherer Keramikdichte. Mit dieser Motorisierung schafft der Modus einen sehr günstigen Verbrauchswert von 6,8 L/1 00 km (Gesamtwert nach 99/100/EG), der C02-Ausstoß beträgt 163 g/km. Wie der 1.4 16V hat auch dieser Motor eine große Verbindungsfläche zum Getriebe, was den Geräuschkomfort verbessert. Für bestimmte Märkte ist auch eine Euro 4-Version mit 65 kW/88 PS vorgesehen.
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1.5 dCi mit 48 kW/65 PS und 60 kW/82 PS
Die beiden Versionen des 1.5 dCi, die ab dem Verkaufsstart zur Verfügung stehen, haben sich bereits im Clio und im Mégane bewährt. Seine großen Stärken sind die Durchzugskraft und der hohe Geräuschkomfort, wobei die Renault Entwickler den letzten Punkt nun nochmals optimierten: Der 1.5 dCi des Modus verfügt nämlich in beiden Versionen über ein neuartiges Schwungrad, das störende Schwingungen wirksam herausfiltert. Mit dem Common-Rail-Einspritzsystem der zweiten Generation entwickeln die Motoren 48 kW/65 PS und 60 kW/82 PS bei 4.000 1/min. Schon bei niedrigen Drehzahlen sorgt ein Drehmoment von 160 Nnn (48 kW/65 PS) bzw. 185 Nnn (60 kW/82 PS) für ausgezeichnete Elastizität. Doch auch bei Verbrauch (4,6 bzw. 4,7 l/100 km Gesammtwert nach 99/100/EG) und Schadstoffausstoß (C02-Emission von 122 bzw. 125 g/km setzen die 1.5 dCi-Varianten des Modus mit 48 kW/65 PS und 60 kW/82 PS Maßstäbe. Die Emissionswerte entsprechen der Euro 3-Norm. Der Zweiwege-Katalysator ist direkt am Motorausgang angeflanscht und erreicht so schneller seine Betriebstemperatur. Das elektronisch geregelte System zur Abgasrückführung (EGR) reduziert zusätzlich die Stickoxide.
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Die Schaltgetriebe aus dem neuen Mégane wurden für ihren Einsatz im Modus angepasst, um das Potenzial der Motoren optimal zu nutzen. Alle Motorisierungen sind mit den Fünfgang-Schaltgetrieben der Typen JH (Benziner) und JR (Diesel) erhältlich. Sie verfügen über eine Zweiwellen-Architektur und eine Drehmomentkapazität von 160 bzw. 200 Nm. Die Getriebe verfügen jetzt über eine Doppelkonus-Synchronisierung für die beiden ersten Gänge (außer bei den Motoren 1.2 16V und 1.4 16V) und werden per Seilzug betätigt. Durch diese Maßnahmen verkürzen sich die Schattwege, verringert sich die erforderliche Schaltkraft und erhöht sich die Schaltgenauigkeit. Weiterhin ist der Modus mit einer hydraulischen Kupplung ausgestattet, die niedrige Betätigungskraft gewährleistet und den Geräuschkomfort verbessert. In Verbindung mit der Motorisierung 1.6 16V ist auch ein Automatikgetriebe lieferbar: das proaktive Automatikgetriebe mit vier Schaltstufen und Impulsschaltung. Mit der Impulsschaltung kann der Fahrer durch einfaches Antippen des Schalthebels selbst die Schaltstufe wechseln, nachdem er vorher von der Automatikposition “D" in den manuellen Modus gewechselt hat. Um die Antriebsmechanik nicht übermäßig zu belasten, werden in dieser Betriebsart Schaltbefehle, die zu einer unangepassten Motordrehzahl führen, nicht ausgeführt. Reduziert der Fahrer das Tempo, wählt die intelligente Automatik - unabhängig von der gewählten Betriebsart - die Schaftstufe, die der Geschwindigkeit am besten entspricht. Somit werden zu hohe oder zu niedrige Drehzahlen vermieden.
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Neue Plattform und modernste Sicherheitssysteme
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Schon seit Jahrzehnten ist die automobite Sicherheit ein Eckpfeiler der Renault Markenphilosophie, ein roter Faden, der sich durch die gesamte Modellpalette des französischen Herstellers zieht. Ziel der Entwickler des Modus war es, ein Fahrzeug zu bauen, das dank seiner in diesem Segment einzigartigen Assistenzsysteme ein Höchstmaß an aktiver Sicherheit gewährleistet und kompromisstosen Insassenschutz bietet, der durch Spitzenwerte bei den Euro NCAP-Crashtests belegt wird.
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Aktive Sicherheit als EntwickLungsschwerpunkt
Die sichere Straßen-Lage des Modus trägt maßgeblich zum hohen aktiven Sicherheitsniveau bei. Die neue Plattform und die neuartige Fahrwerkskonstruktion garantieren eine hohe Spurtreue auf jedem Straßenbelag. Auch scharfe Bremsmanöver können den Modus nicht in Verlegenheit bringen. Verstärkte Querstabilisatoren sorgen für geringe Seitenneigung und gewährleisten, dass der Modus auch im Grenzbereich jederzeit gutmütig und Leicht beherrschbar ist. Der Radstand von 2.482 Millimetern und die breite Spur (1.471 Millimeter vorn, 1.450 Millimeter hinten) verbessern zusätzlich Fahrstabitität und Bodenhaftung.
Die 15- bzw. 16-ZolI-Räder sind mit Reifen mit besonders hohem Haftungsvermögen bestückt, die zusammen mit dem leistungsfähigen Bremssystem den Anhalteweg deutlich verkürzen. Die großzügig dimensionierten Bremsen bieten auch nach wiederholten Bremsmanövern den nötigen Biss und vermittetn dem Fahrer stets ein Gefühl von Sicherheit und Souveränität. Der Durchmesser der großzügig dimensionierten Bremsscheiben beträgt - mit Ausnahme der Motorisierungen 1.2 16V und 1.5 dCi mit 48 kW/65 PS 260 Millimeter vorn und 240 Millimeter hinten. Die Scheiben sind vorn 22 Millimeter und hinten acht Millimeter dick. Dank des hohen Verzögerungsvermögens und der Hitzebeständigkeit der Bremseinheit weist der Modus einen der kürzesten Anhaltewege seiner Fahrzeugklasse auf.
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Serienmäßig verfügt der Modus - ebenso wie die Renault Modelle gehobenerer Fahrzeugsegmente über ein Antiblockiersystem (ABS) der neusten Generation (Bosch 8.0) mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBV) und Bremsassistent. Bei einer Notbremsung schaltet sich zudem automatisch die Warnblinkanlage ein.
Zur Ausstattung des Modus gehört auch das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP mit Understeering Control Logic (USC). Im Bedarfsfall greift das ESP korrigierend ein und verzögert das Fahrzeug durch Verringerung des Motordrehmoments und durch gezielten Bremseingriff. Je nach Stärke des Untersteuerns wirkt das System an Vorder- und Hinterrad einer Seite oder an allen vier Rädern gleichzeitig.
Beim Anfahren oder starken Beschleunigen auf glattem Untergrund verhindert die Antriebsschlupfregelung (AR) ein Durchdrehen der Räder. Das System lässt sich über einen Schalter an der Armaturentafel deaktivieren, solange nicht die Geschwindigkeit von 50 km/h überschritten wird. Dies vereinfacht das Anfahren auf unbefestigtem Untergrund. Sobald der Fahrer den Motor anlässt oder während der Fahrt auf über 50 km/h beschleunigt, schaltet sich das System automatisch wieder ein. Auch die Motorschleppmomentregelung MSR fördert die Sicherheit, indem sie beim Herunterschalten auf nasser oder glatter Fahrbahn ein Blockieren der Antriebsräder verhindert. Dies geschieht durch gezielte Steuerung des Motordrehmoments.
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Modernste Technik steigert die Sicherheit
Als Weltpremiere in dieser Fahrzeugklasse verfügt der Modus über Zusatzleuchten, die für mehr Sicherheit in Kurven sorgen. Ein Rechner und fest installierte, um 40 Grad zur Seite gerichtete Leuchten in den Scheinwerferblöcken sorgen dafür, dass die Fahrbahn beim Einfahren in die Kurve besser ausgeleuchtet wird. Die Leuchten treten in Aktion, sobald das Lenkrad um mindestens 40 Grad eingeschlagen wird, die Geschwindigkeit weniger als 60 km/h beträgt und das Abblendlicht eingeschaltet ist. Bei Rückwärtsfahrt deaktiviert sich die Funktion.
Die Xenon-Scheinwerfer des Modus mit doppelter Reichweite verbessern maßgeblich die Sicht bei Nachtfahrten. Um das seitliche Sichtfeld weiter auszuleuchten, schaltet sich zum Fernlicht stufenweise das Abblendlicht hinzu. Beim Aktivieren des Fernlichts justiert sich das Abblendlicht aufwärts und verbessert so die Sicht. Die Steuerung der Xenon-Scheinwerfer übernimmt der Rechner der Kurven-Zusatzleuchten.
Wie beim neuen Mégane verfügen die Bi-Xenon-Scheinwerfer des Modus neben der statischen auch über eine dynamische Leuchtweitenregulierung. Sie passt die Stellung der Scheinwerfer der jeweiligen Fahrsituation an und sorgt dafür, dass sich diese während eines Brems- oder Beschleunigungsvorgangs automatisch aufwärts oder abwärts justieren. Damit ist je nach Geschwindigkeit stets eine optimale Leuchtweite gewährleistet. Die Einstellung erfolgt in zwei Stufen: Bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h, beispielsweise im Stadtverkehr, neigt sich das Abblendlicht. Die Ausleuchtung der Fahrbahn ist optimal, die Leuchtweite beträgt 55 Meter. Bei Geschwindigkeiten über 30 km/h orientieren sich die Scheinwerfer aufwärts; die Leuchtweite beträgt nun 71 Meter.
Ein Lichtsensor schaltet je nach Lichtverhältnissen das Abblendlicht ein. Ein Regensensor steuert automatisch die Scheibenwischergeschwindigkeit je nach Stärke des Niederschlags. Die Scheibenwischer im so genannten Gegenlaufsystem sorgen für ein größeres Wischfeld und damit ein weiteres Sichtfeld.
Ferner verfügt der Modus über die automatische Reifendruckkontrolle. Das System warnt den Fahrer, wenn ein Reifen Luft verliert. Es erkennt sogar schleichenden Druckverlust und signalisiert dem Fahrer zudem, wenn er bei zu niedrigem Reifendruck zu schnell fährt.
Ein beliebtes Komfortfeature, das zudem die aktive Sicherheit erhöht, ist der Tempopilot mit Geschwindigkeitsbegrenzer. Der Fahrer bestimmt eine konstante Reisegeschwindigkeit oder gibt die Höchstgeschwindigkeit ein, die das Fahrzeug nicht überschreiten soll. Die Funktion Tempopilot ist besonders praktisch bei Autobahnfahrten. Um den Geschwindigkeitsbegrenzer zu deaktivieren und die vorab programmierte Maximalgeschwindigkeit zu überschreiten, genügt es, das Gaspedal über einen gewissen Widerstand hinaus durchzudrücken. Beide Funktionen - Tempopilot und Geschwindigkeitsbegrenzer - lassen sich bequem über Tasten am Lenkrad einstellen. Die programmierte Geschwindigkeit erscheint im Display auf der Armaturentafel.
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Optimaler Insassenschutz auf allen Plätzen
Die passive Sicherheit zählt traditionell zu den Kernkompetenzen von Renault. So wurde auch der Modus auf Grundlage strengster interner Vorgaben entwickelt. Die Karosseriestruktur des neuen Renault ist so ausgelegt, dass sie bei einer Kollision die Aufprallenergie wirksam absorbiert. Die gesamte Fahrgastzelle ist als stabiler Überlebensraum konzipiert. Er verhindert, dass Aggregate und Baugruppen in den Innenraum eindringen können. Bei der Gesamtkonzeption der Karosseriestruktur orientierten sich die Renault Ingenieure weitestgehend am neuen Scénic, den die unabhängige Euro NCAP-Organisation mit dem Prädikat "Sicherster seiner Klasse" auszeichnete.
Bei einem Frontalaufprall absorbieren die winkelförmig verstärkten Längsträger und der Stirnwand-Querträger effizient die hohen Längskräfte. Die Aggregate und Baugruppen unter der Motorhaube (Motor, Getriebe, Batterie, Nebenaggregate) sind so angeordnet, dass sie sich bei einem Crash übereinander schieben und die programmierte Verformung der Karosseriestruktur begünstigen. Darüber hinaus ist das aus Magnesium gefertigte Lenkradskelett verformbar. Die Lenksäule entkoppelt sich bei einer Kollision und das Bremspedal wird zum Fahrzeugboden gezogen, um das Verletzungsrisiko im unteren Beinbereich zu verringern. Zusätzlich schützen Energie absorbierende Aufpolsterungen, so genannte Paddings, die Füße, Knöchel und Schienbeine von Fahrer und Beifahrer. Besonderes Augenmerk richteten die Renault Entwickler auf die Befestigungspunkte der Triptic-Rückbank in allen vier Einrastpositionen. Die Bank ist auf einer 1,8 Millimeter dicken, mit dem Fahrzeugboden verschweißten Stahlplatte fixiert. Hinzu kommen drei Verstärkungselemente (jeweils vier Millimeter dick), die für zusätzliche Sicherheit sorgen.
Für verstärkten Schutz bei einem Seitenaufprall sorgt die stabile B-Säute mit programmierten Soltknickstellen. Vorteil: Durch die gezielt vorausbestimmte Verformung dringt die Seitenwand weniger tief in die Fahrgastzelle ein. Energie absorbierende Paddings in den Türen erhöhen zusätzlich den Schutz.
Bei einem Heckaufprall beeinträchtigt das Reserverad in keiner Weise die vorausbestimmte Verformung der Fahrgastzelle. Auf Grund des speziellen Befestigungssystems und der Aussparung im Fahrzeugboden bewegt sich das Reserverad bei einem Aufprall nur geringfügig. Das Rad ist so ausgelegt, dass die Luft im Falle eines heftigen Crashs entweicht, so dass unter dem Fahrzeugboden Freiraum für andere Elemente entsteht.
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Ergänzend zur schützenden Karosseriestruktur gewährleisten die Rückhaltesysteme des Modus allen Passagieren ein Höchstmaß an Sicherheit auf allen Plätzen. Das Programmierte Rückhaltesystem der dritten Generation (PRS III) umfasst im Modus bis zu sechs Airbags: Zum Einsatz kommen zwei zweistufig auslösende Adaptiv-Frontairbags, zwei sitzintegrierte Seitenairbags, die bei einem Seitenaufprall den Brustkorb von Fahrer und Beifahrer schützen, und zwei "Windowbags" zum Schutz des Kopfes von Fahrer, Beifahrer und der außen sitzenden Fondpassagiere. Darüber hinaus sind die Sicherheitsgurte der Vordersitze mit einem doppelten Gurtstraffersystem und einem Gurtkraftbegrenzer ausgestattet. Dieser ist zum Schutz des Brustkorbs auf eine maximale Belastung von 400 daN kalibriert. Ein akustisches Warnsignal zusätzlich zum optischen Hinweis auf dem Display erinnert den Fahrer daran, den Sicherheitsgurt anzulegen.
Auf den Fondsitzen senken kurze und aufrecht ausgelegte Gurtschloss-Verankerungen das Risiko, unter dem Beckengurt durchzurutschen. Die verstärkte Rückenlehne der Rückbank verhindert das Eindringen von Gepäckstücken in die Fahrgastzelle und sorgt somit für zusätzliche Sicherheit.
Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Renault Sicherheits-Forschungen sind die innovativen Lösungen zum Schutz der kleinen Passagiere. So verfügt der Modus über eine Dreipunkt-Vorrichtung zum praktischen und sicheren Installieren von Isofix-Kindersitzen in Fahrtrichtung oder in "Reboard"-Position. Dank des dritten Verankerungspunktes lässt sich der Kindersitz oben mit dem Gurtband sicher am Fahrzeugsitz fixieren, mit dem er bei einem Aufprall fest verbunden bleibt. Sowohl die hinteren Außenplätze als auch der Beifahrersitz sind mit diesen Aufnahmepunkten ausgerüstet. Damit Kinder auch auf dem Beifahrersitz sicher reisen können, lassen sich Frontairbag, Seitenairbag und der außen am Sitz angebrachte pyrotechnische Gurtstraffer über einen Schalter an der Armaturentafel deaktivieren. Eine Kontrollleuchte signalisiert dem Fahrer, ob die Rückhaltesysteme aktiviert sind oder nicht.
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Freundlich zum Portemonnaie, freundlich zur Umwelt
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Dank der sorgfältigen Detailarbeit bietet der Renault Modus günstige Betriebskosten und lange Lebensdauer. Renault gewährt auf das Modell zwölf Jahre Garantie gegen Durchrostung. Weitere Stärken des kleinen Newcomers sind der geringe Kraftstoffverbrauch und der nervenschonende Geräuschkomfort. Das Vorbeifahrgeräusch beträgt 71 dB(A) und unterschreitet damit den EU-Grenzwert um drei dB(A). Beim Modus arbeitete Renault auf der Grundlage eines erstmals beim neuen Mégane umgesetzten Umweltmanagements, das vom Grundgedanken der Nachhaltigkeit geprägt ist und die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs betrachtet. So ist der Modus nicht nur zu 95 Gewichtsprozent recycelbar, sondern erfüllt schon heute zukünftige gesetzliche Auflagen für den Einsatz von Schwermetallen. In vielerlei Hinsicht repräsentiert der innovative Kleinwagen die Renault Strategie des nachhaltigen Wachstums.
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Günstige Betriebskosten und zwölf Jahre Garantie gegen Durchrostung
Auch der neue kleine Renault ist bestens gerüstet für ein sorgloses Autoleben. Dabei wirken sich unteranderem die längeren Wartungsintervalle positiv auf die Betriebskosten aus. Beispielsweise ist der Ölwechsel bei den Benzinmotoren nur alle 30.000 km und bei den Dieseltriebwerken nur alle 20.000 km fällig. Kerzen- und Luftfilterwechsel. erfolgen alle 120.000 bzw. alle 60.000 km. Der Dieselfilter muss alte 40.000 km gewechselt werden. Auch beim Kraftstoffkonsum zeigt sich der Modus bescheiden und dank der elektrischen Servolenkung fällt der Verbrauch um zusätzliche 0,2 bis 0,3 Liter pro 100 Kilometer günstiger aus.
Um die Reparatur- und somit die Versicherungskosten so gering wie möglich zu halten, senkte Renault auch den Aufwand für die Instandsetzung kleinerer UnfalIschäden. Richtschnur war dabei der Test nach Danner (ein Test, der in Deutschland zur Einstufung in Versicherungsklassen herangezogen wird und sich mittlerweile auch in anderen Ländern Europas immer mehr durchsetzt, er umfasst drei Crashtests: einen realen Frontal- und einen realen Heckaufprall mit einer Geschwindigkeit von 15 km/h sowie einen simulierten Seitenaufprall mit 11 km/h). Im Falle eines Aufpralls mit geringer Geschwindigkeit absorbieren die vorderen Querträger aus profiliertem Aluminium und der hintere Rahmen, der weltweit erstmals aus Polypropylen gefertigt ist, fast die gesamte Aufprallenergie. Die modernen Werkstoffe erleichtern deutlich die Reparatur. Dies bedeutet einen Zeitgewinn gegenüber vergleichbaren Reparaturen beim Clio in der Größenordnung von 70 Prozent für die Fahrzeugfront und von 14 Prozent für die Heckpartie.
Zudem zeichnet sich der Modus konstruktionsbedingt durch seine Langlebigkeit aus. Beispielsweise beträgt die Lebensdauer der Abgasanlage aus korrosionsfestem Edelstahl zehn Jahre. Renault gewährt auf den Modus, der unter anderem über einen voll verzinkten Motorträger, mit Wachs versiegelte Hohlräume und eine Fahrzeugstruktur aus beidseitig verzinkten Blechen verfügt, zwölf Jahre Garantie gegen Durchrostung.
Umwettverträglichkeit ein strategischer Schwerpunkt
Beim Geräuschkomfort kommen dem Modus die Fortschritte aus den gehobeneren Fahrzeugsegmenten von Renault zugute. Schon bei der Konzeption des neuen Kleinwagens kam der Geräuschdämmung umfangreichen Computersimulationen zum Vibrations- und Akustikverhalten besondere Bedeutung zu. Ergebnis: Das Vorbeifahrgeräusch beträgt 71 dB(A) und unterschreitet die EU-Vorschriften um drei dB(A). Das entspricht einer Minderung des Schalldrucks um 50 Prozent.
Um den C02-Ausstoß zu begrenzen, legten die Renault Entwickler ihr Hauptaugenmerk auf eine strömungsgünstige Form, geringe Reibungswiderstände und das Einsparen von Gewicht. So verbessert die neue Plattform messbar die Aerodynamik. Dies geschieht unter anderem durch den ebenen Unterboden, zusätzliche Verkleidungen, Windabweiser und eine flexible Spoilerlippe vorn. Hochfeste Stähle, Aluminium, Noryl-Kunststoff und Polypropylen für Fahrzeugstruktur und Karosserie sparen Gewicht. Beispielsweise ist die Aluminium-Motorhaube des Modus nur halb so schwer wie ein vergleichbares Teil aus Stahl.
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Der Modus ist zu 95 Gewichtsprozent recycelbar, ohne dass dadurch die hohe Qualität leiden würde. Zu diesem Zweck entwickelten Renault und die Zulieferer innovative Lösungen zur besonders schnellen und einfachen Demontage. Auch der Einsatz von Potypropylen steigert die Recyclingfreundlichkeit. Dieser Werkstoff kommt beispielsweise für die untere Heckklappe zum Einsatz, die sich mit wenigen Handgriffen demontieren lässt.
Auch spezifisch gekennzeichnete Bauteile erhöhen die Recyclingfreundlichkeit. Kunststoffkomponenten mit einem Gewicht von mehr als 100 Gramm und Elastomerteile von mehr als 200 Gramm sind speziell markiert. Diese Lösung erleichtert es, die Werkstoffe nach der Demontage sortenrein zu trennen und effizient wieder zu verwerten.
Da der Modus in zahlreichen Ländern auf den Markt kommt, berücksichtigte Renault von Projektbeginn an die unterschiedlichsten nationalen Gesetze und Vorschriften und nahm sogar zahlreiche künftige Bestimmungen vorweg. Hierzu gehören unter anderem die Grenzwerte für Schwermetalle (Blei, Quecksilber, Kadmium, Chrom-6-Verbindungen). So bestehen beispielsweise die Ausgleichsgewichte der Räder aus einer Zinklegierung. Bleigewichte zur Unterdrückung von Schwingungen kommen nicht mehr zum Einsatz.
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Erweitertes Angebot im Kleinwagensegment
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Mit dem Modus weitet Renault sein Angebot im Kleinwagensegment (Segmente A und B), das bislang aus dem Erfolgsmodell Clio und dem beliebten Stadtflitzer Twingo besteht, gezielt aus. Die Keinwagenklasse ist ein besonders wichtiges Marktsegment: Es macht mehr als ein Drittel des europäischen Gesamtmarktes aus. Als erstes Renault Modell wird der Modus auf der gemeinsam mit dem Allianzpartner Nissan entwickelten B-Plattform aufbauen. Renault fertigt den kleinen Van für den gesamten Weltmarkt im spanischen Werk Valladolid.
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Renault, einer der wichtigsten Anbieter im europäischen Kleinwagensegment
Mit über fünf Millionen verkauften Einheiten machte das Kleinwagensegment (A und B) im vergangenen Jahr mehr als ein Drittel des westeuropäischen Automobilmarktes aus. Im Gegensatz zum Gesamtmarkt, der seit 1999 rückläufige Verkaufszahlen verzeichnet (-5,6 Prozent innerhalb von vier Jahren), wuchs das Kleinwagensegment im selben Zeitraum kontinuierlich (+7,0 Prozent von 1999 bis 2003). Während es 1999 noch 30,9 Prozent des Gesamtmarktes ausmachte, steigerte sich sein Anteil im vergangenen Jahr auf 35 Prozent.
Das Kleinwagensegment besteht aus zwei Untersegmenten:
• Das Untersegment A (Twingo-Klassel umfasste im vergangenen Jahr mit 915.000 Neuzulassungen 6,4 Prozent des Pkw-Gesamtmarktes. Sein Anteil innerhalb des Kleinwagensegmentes ist seit einigen Jahren rückläufig und beträgt weniger als 20 Prozent.
• Das Untersegment B (Clio-Klasse) verzeichnete in den vergangenen Jahren ein regelmäßiges Wachstum und machte 2003 mit mehr als vier Millionen verkauften Einheiten 28,5 Prozent des Gesamtmarktes aus.
Mit einem Absatz von über 574.000 Einheiten hielt Renault im vergangenen Jahr 11,5 Prozent der europäischen Kleinwagenklasse (A und B). Renault ist nach Peugeot die Nummer zwei in diesem Marktsegment, gleichauf mit Fiat. Der Peugeot 206 ist das meistverkaufte Fahrzeug in diesem Teilmarkt, der Renault Clio rangiert auf Platz zwei. Trotz immer zahlreicherer und ambitionierterer Mitbewerber ist der Twingo elf Jahre nach seinem Verkaufsstart nach wie vor Marktführer im Segment A.
Der Modus erweitert das Angebot von Renault in dem wichtigen Kleinwagensegment um ein attraktives Modell. Das neue Multitalent setzt die langjährige Innovationstradition der französischen Marke im Kleinwagensektor fort: Schon der Renault 5, der Super 5, der Clio und der Twingo waren Meilensteine auf diesem Teilmarkt, auf dem der Renault Bestand enorm hoch ist: Mehr als 18 Millionen Einheiten sind seit dem Marktstart des Renault 5 ausgeliefert worden, davon 7,4 Millionen Clio seit 1990 und rund 2,2 Millionen Twingo seit 1993. Mit dem Modus wird Renault im Kleinwagensegment über ein breit gefächertes Angebot verfügen und somit auf die unterschiedlichsten Kundenwünsche eingehen können.
Ein Segment im Wandel
Das europäische Kleinwagensegment ist derzeit im Wandel begriffen: Das Angebot diversifiziert sich immer stärker. Breaks, Vans, Coupé-Cabriolets, Cabriolets und kleine SUV (Sport Utility Vehicles) machen den klassischen Kleinwagen zunehmend Konkurrenz. Der Wettbewerb innerhalb des Segments wird dadurch immer härter. Hinzu kommt seit einigen Jahren der Einstieg der Premiumanbieter mit Marken wie Smart oder Mini und die verstärkte Marktoffensive der japanischen Marken: Toyota, Honda, Hyundai, Mazda und Mitsubishi hegen große Ambitionen in diesem Teilmarkt und verfügen über ein umfassend erneuertes Produktangebot.
Der Kundenkreis des europäischen Kleinwagensegments ist weiter gefasst als in den anderen Fahrzeugsegmenten. Er besteht ebenso aus Autofahrern mit begrenzter Kaufkraft als auch aus Angehörigen höherer Einkommensgruppen, die in den meisten Fällen schon mindestens ein weiteres Fahrzeug besitzen. Kleinwagen sind zudem sehr beliebt bei Autofahrerinnen: Jede zweite Autokäuferin entscheidet sich für ein Modell des Twingo-Segments (Segment A). Untersuchungen belegen: Preis und Design sind die wichtigsten Kaufkriterien. Handling, Verbrauch und Ausstattung sind zweitrangig.
Mit dem Modus, dem Twingo und dem Clio wird Renault im Kleinwagensegment über eine noch kundenorientiertere Modellpalette verfügen. Analog zur Mégane-Baureihe wird der französische Hersteller für jeden Kundentyp das passende Modell anbieten können. Der Modus stellt eine attraktive Alternative zum traditionellen Kleinwagen dar. Er erlaubt es Renault, seinen Kundenkreis in der europäischen Kleinwagenklasse zu erweitern. Frankreich, Deutschland und Italien werden die Hauptabsatzmärkte des Modus sein. Mehr als zwei Drittel des Gesamtabsatzes werden in diese drei Länder gehen.
Valladolid, einziger Produktionsstandort des Modus
Renault fertigt den vorrangig für den europäischen Markt bestimmten Modus ausschließlich im spanischen Werk Valladolid. Im Rahmen seiner Internationalisierungsstrategie baut Renault einige Modelle bereits seit geraumer Zeit ausschließlich außerhalb Frankreichs. Dies gilt beispielsweise für den Mégane Grandtour und die viertürige Mégane Limousine, die im spanischen Werk Palencia bzw. im türkischen Werk Bursa vom Band rollen. Mit dem Modus verwirklicht der französische Hersteller eine ganze Reihe fertigungstechnischer Premieren: Der Kleinwagen ist das erste Renault Modell, dessen Serienfertigung ausschließlich außerhalb Frankreichs vorbereitet wurde, das erste Renault Modell, das auf der gemeinsamen B-Plattform der Allianz Renault-Nissan basiert, und das erste Renault Modell, das im Rahmen des nunmehr vollständig implementierten Renault Produktionssystems entsteht.
Bislang entstand im spanischen Werk Valladolid ausschließlich der Clio. Das Werk ist neben Flins (Frankreich - Clio und Twingo) und Novo Mesto (Slowenien - Clio) einer der drei europäischen Renault Standorte, die mit der Fertigung von Kleinwagen des französischen Herstellers betraut sind. Der Standort Valladolid fügt sich bestens in die europäische Renault Produktionsstrategie ein, die darauf abzielt, in jedem Werk nur Fahrzeuge mit der gleichen Plattform zu fertigen.
Bei der Wahl des Produktionsstandortes sprachen gleich mehrere Gründe für die spanische Stadt: Das Werk war 2002 in der vom World Market Research Center erstellten Rangliste der produktivsten Fertigungswerke Europas bestplatzierter Renault Standort und nahm insgesamt Platz zwei hinter dem Nissan Werk Sunderland ein. Diesem Klassement zufolge fertigt jeder Mitarbeiter von Valladolid im Durchschnitt 89 Fahrzeuge pro Jahr.
Das Prinzip - ein Standort - eine Plattform ermöglicht es dem Hersteller, beim Produktionsanlauf signifikante Kostenvorteile zu erzielen. Indem er die Produktion an einem Standort konzentriert, profitiert der Hersteller vom nahe gelegenen Netz kompetenter, Leistungsfähiger Zulieferer und den Anbindungen an wichtige Verkehrsadern für Transport und Vertrieb der Fahrzeuge.
Insgesamt hat Renault 540 Millionen Euro in die Produktion des Modus investiert. Für die Einrichtung des Werks Valladolid wandte das Unternehmen 300 Millionen Euro auf. Ein Großteil dieser Summe fIoss in den Umbau der Tiefziehanlagen, in die Erneuerung der Blechbearbeitung und in eine neue Wachsabteilung, welche zum Korrosionsschutz die Hohlräume in der Karosseriestruktur versiegelt. Die Produktionskapazität des Werks wird auf jährlich 315.000 Fahrzeuge erhöht (im Dreischichtbetrieb).
Die Fertigung des Modus in Valladolid ist ein anschauliches Beispiel für die Synergieeffekte, welche die beiden Allianzpartner Renault und Nissan auf dem Gebiet der Produktion nutzen. Der Modus ist das erste Renault Modell, das auf der von beiden Allianzpartnern gemeinsam entwickelten B-Plattform basiert. Nissan nutzt diese bereits seit 2002 für seine Modelle March und Cube auf dem japanischen Markt und seit Januar 2003 für den Micra in Europa. Die B-Plattform wird ebenfalls die Bodengruppe für die neue Clio-Generation bilden.
Ferner ist der Modus das erste Modell, das nach den Prinzipien sowie mit den Werkzeugen und Verfahren des vollständig implementierten Renault Produktions-Systems (RPS) gefertigt wird. Dieses System beinhaltet unter anderem RPS-Schulungsabteilungen und Arbeitsmotorik-Schulungen, in denen das Fertigungspersonal, den Werkzeuggebrauch und die Bewegungsabläufe trainiert. Beim Modus handelt es sich zudem um das erste Fahrzeug, das vollständig nach dem neuen Allianz-Qualitätsstandard für fertige Fahrzeuge, AVES (Atliance Vehicle Evaluation Standard), entsteht. AVES baut auf den Erfahrungen von Renault und Nissan auf und ermöglicht eine umfassendere Analyse der Gesamtqualität des fertigen Produktes. Maßstab sind dabei die Anforderungen des Endkunden.
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